Persönliche Souveränität

Bei dir bleiben, auch wenn andere etwas von dir wollen.

Du sagst Ja zum dritten Gefallen in dieser Woche, obwohl du schon beim ersten Nein sagen wolltest. Persönliche Souveränität heißt, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wieder ernst zu nehmen. Und anderen ihren Teil der Verantwortung zu lassen.

01

Wie Grenzen verloren gehen

Anpassung gibt oft schon früh Sicherheit. Vielleicht warst du in der Familie der Vernünftige, die Vermittlerin oder das Kind, das zu früh erwachsen sein musste. Wer nützlich und unkompliziert ist, bekommt Anerkennung. Später läuft das automatisch.

02

Wenn du für alles zuständig bist

Du organisierst, vermittelst, springst ein. Du fühlst dich verantwortlich für die Laune der anderen, für ihre Entscheidungen und deren Folgen. Nach außen wirkt das stark. Innen wird es mit der Zeit leer.

03

Helfen, ohne zu retten

Mitgefühl nimmt den anderen ernst. Wer rettet, nimmt ihm ungefragt etwas ab und braucht das Helfen oft selbst, um sich wertvoll zu fühlen. Du darfst helfen. Freiwillig und in einem Maß, das dich nicht auffrisst.

04

Grenzen und Nähe

Ein Nein beendet nicht automatisch eine Beziehung. Oft zeigt es erst, was darin wirklich möglich ist. Konflikte werden offener, Erwartungen deutlicher, und Nähe entsteht freiwillig.

05

Anerkennung und Selbstwert

Anerkennung tut gut. Schwierig wird es, wenn jede Entscheidung davon abhängt. Souveränität heißt auch, auszuhalten, dass nicht jeder mit dir einverstanden ist.

06

Wie ich unterstütze

Wir nehmen uns konkrete Situationen vor und schauen, welche alten Rollen darin stecken. Ich sage dir, was ich sehe. Welche Grenze du setzt, entscheidest du.

Dein nächster Schritt

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Im Erstgespräch schauen wir, worum es dir geht und ob ich dir dabei weiterhelfen kann.

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