01Wie Grenzen verloren gehen
Anpassung gibt oft schon früh Sicherheit. Vielleicht warst du in der Familie der Vernünftige, die Vermittlerin oder das Kind, das zu früh erwachsen sein musste. Wer nützlich und unkompliziert ist, bekommt Anerkennung. Später läuft das automatisch.
02Wenn du für alles zuständig bist
Du organisierst, vermittelst, springst ein. Du fühlst dich verantwortlich für die Laune der anderen, für ihre Entscheidungen und deren Folgen. Nach außen wirkt das stark. Innen wird es mit der Zeit leer.
03Helfen, ohne zu retten
Mitgefühl nimmt den anderen ernst. Wer rettet, nimmt ihm ungefragt etwas ab und braucht das Helfen oft selbst, um sich wertvoll zu fühlen. Du darfst helfen. Freiwillig und in einem Maß, das dich nicht auffrisst.
04Grenzen und Nähe
Ein Nein beendet nicht automatisch eine Beziehung. Oft zeigt es erst, was darin wirklich möglich ist. Konflikte werden offener, Erwartungen deutlicher, und Nähe entsteht freiwillig.
05Anerkennung und Selbstwert
Anerkennung tut gut. Schwierig wird es, wenn jede Entscheidung davon abhängt. Souveränität heißt auch, auszuhalten, dass nicht jeder mit dir einverstanden ist.
06Wie ich unterstütze
Wir nehmen uns konkrete Situationen vor und schauen, welche alten Rollen darin stecken. Ich sage dir, was ich sehe. Welche Grenze du setzt, entscheidest du.